Immer dieselbe Reihenfolge. Nie planlos drehen.
Gehe von Schritt 1 bis 6. Pro Schritt veränderst du nur wenige Regler. Erst wenn die Basis stimmt, schaltest du optionale Nodes dazu.
CST IN einstellen
Im Video ist das der erste Pflichtschritt: Resolve muss das Kamera-Log kennen.
Input Gamma: DJI D-Log
Output bleibt DaVinci Wide Gamut und DaVinci Intermediate.
Für deine Pocket-Aufnahme gilt D-Log, nicht D-Log M oder D-Log 2.
WB mit Gain balancieren
Der Autor benutzt ausdrücklich die Primaries im Gamma/Linear-Node – nicht Log Wheels oder den normalen Temperaturregler.
EXP über HDR Wheels
Im Video wird zuerst das Kamera-Profil gewählt, dann werden Schatten und Highlights über die Scopes geordnet.
Density statt Saturation
Das ist laut Video der zentrale Farbtrick: mehr Farbreichtum über HSV statt normaler Sättigung.
Der Autor benutzt den normalen Sat-Node praktisch nie. Density soll Rot und Grün reich wirken lassen, ohne Haut auszuwaschen.
Grundlook am Ende prüfen
Contrast/Pivot werden laut Video erst gegen Ende beurteilt; Tone Curve bleibt meist an und rollt Highlights filmischer ab.
Stärke wählen – fertig
Das sind unsere beiden Ergänzungen. Sie kommen erst nach dem Workflow aus dem Video.
Im Video folgt optional noch ein 2383-Filmprint-LUT: D55 wärmer, D60 mittig, D65 kühler. Immer nur einen wählen und bei Bedarf über den Key Output abschwächen.
Der Ablauf in einem Satz
Merksatz: Erst Kamera übersetzen, dann balancieren, dann belichten, dann verdichten – kreative Extras immer zuletzt beurteilen.