Erst technisch richtig. Dann schön.
Richte das Projekt einmal sauber ein. Wähle dein PowerGrade und deine Kamera. Danach gehst du Karte für Karte durch.
Projekt einmal richtig einrichten
Bevor du irgendeinen Regler anfasst.
Use S-curve for contrast: AN
Prüfe zuerst den Output-Farbraum. Steht dort versehentlich etwa ACEScc, kann der Grade korrekt sein und der Viewer trotzdem falsch aussehen.
Vorbereiten und Kamera übersetzen
Optionale Reparatur zuerst, dann genau eine CST einschalten.
Gamut Mapping: Saturation Compression. Nicht D-Log M wählen.
Weißabgleich mit Gain
Neutralisieren, bevor du den Look beurteilst.
Keine Log-Wheels. Temperature/Tint nicht als Hauptwerkzeug verwenden.
Exposure über HDR Wheels
Der Node arbeitet neutral in DaVinci Wide Gamut / Intermediate.
Farbe verdichten
Density erzeugt Farbreichtum, ohne pauschal alles bunter zu machen.
Nicht blind auf 1.20 drehen. Hue und Value bleiben aus. Stoppe, wenn Haut orange oder Grün künstlich wird.
Nur für kleine globale Reparaturen. Density bleibt das Hauptwerkzeug.
Grundlook, LR-Look und Atmosphäre
Erst Kontrast und Kurve, danach nur die Extras, die der Clip wirklich braucht.
Die Tone Curve bleibt sanft: zurückhaltender Toe, weicher Shoulder.
LR1 Calibration · LR2 Basic Tone 0.85 / 0.374 · LR3 Curve Master · LR4 Curve RGB · LR5 HSL · LR6 Color Grading. Fotospezifische Exposure-, Highlight-, White-, Black- und WB-Werte gehören weiterhin in 03/04.
Regel: Meist nur 1–2 Effekte gleichzeitig. Mist + Bloom + Halation + Glow wird schnell milchig.
Look wählen und ausgeben
Look-Schalter vor CST OUT, Grain ganz zum Schluss.
Tone Mapping: DaVinci · Gamut Mapping: Saturation Compression.
Film Look Blend 0. Halation, Bloom, Gate Weave, Flicker und Vignette aus. Bei HEVC vorsichtig.