Ein Shot wird passend
Technische Basis, nur wenn nötig. Ein Node = eine verständliche Absicht.
Ein klarer manueller Rec.709-Workflow: Kamera konvertieren, Shots angleichen, Szenen interpretieren. Kein RCM, kein DWG und kein zweiter Ausgabeweg.
Jede Ebene hat nur eine Aufgabe. Das verhindert, dass du denselben Regler an drei Stellen suchst.
In diesem vereinfachten Workflow ist DaVinci YRGB Color Managed ausgeschaltet. Aktiviere pro Log-Clip exakt einen passenden CST. Keine zusätzliche technische LUT, kein CST OUT und kein zweites Tone Mapping.
Speichere die drei Trees als getrennte PowerGrades. Sie gehören jeweils nur auf ihre eigene Resolve-Ebene.
Technische Basis, nur wenn nötig. Ein Node = eine verständliche Absicht.
Hier darfst du bewusst anders machen, was am Clip-Level technisch bereits korrekt war.
Der globale Look entsteht überwiegend im Group-Grade. Timeline verbindet ihn lediglich mit Textur.
Bei geringer Stärke ist die Textur auch auf Overlays meist unauffällig. Falls Text sichtbar körnig wird: Grain reduzieren oder den Overlay-Clip darüber legen.
Der CST macht die Kamera-Konvertierung sichtbar und kontrollierbar — genau wie ein Entwicklungsprofil in Lightroom.
DJI-Clip: nur 01A aktiv. Apple-Log-Clip: nur 01B aktiv. Bereits fertiger Rec.709-Clip: beide aus. Niemals zusätzlich eine Conversion-LUT verwenden.
Diese vier Antworten sind dein Shortcut, wenn Resolve wieder zu viele Möglichkeiten anbietet.
Clip-WB korrigiert einen grünlichen Shot. Group-WB macht eine komplette Szene bewusst kühler. Es ist derselbe Regler, aber eine andere Absicht.
Group Pre-Clip ignorierst du. Du arbeitest bewusst auf Group Post-Clip.
Liegt Grafik bereits im selben Compound wie das Bild, kann ein Effekt außerhalb sie nicht mehr ausschließen. Öffne den Compound und setze Diffusion nur auf den echten Kameraclip — oder lege die Grafik auf eine Spur darüber.
Effekte nicht doppelt über SpektraFilm und Resolve/FLC stapeln. Ein Effekt hat einen klaren Ort.
SpektraFilm kommt nach den technischen CST- und Match-Nodes. In diesem Rec.709-Workflow gibst du ihm ein Rec.709-Gamma-2.4-Signal. Verwende dort keine RCM/ACES-Rückgabe und keine zusätzliche Output-Transformation.
Baue den Look in dieser Reihenfolge: Material / Stock → Film Exposure → Print Exposure → Print Shape → Color Timing → optional Prozess → Halation oder Bloom. Grain bleibt für diesen Workflow aus, weil Timeline ihn besitzt.
Resolve ist nicht Lightroom. Aber diese Übersetzung hilft dir, die richtige Ebene schnell zu wählen.
Wenn nein: nicht anfassen. Wenn ja: Gehört die Änderung zum Bild, zur Serie oder zum gesamten Film? Das entspricht Clip, Group, Timeline.