Technische Basis pro Shot
Nur das anfassen, was bei diesem einen Bild nicht passt.
Ein manueller CST-Workflow für effiziente RPR-Vlogs: technisch stabilisieren, einen klaren Look bauen, nur Ausreißer matchen.
Der Signalweg ist immer gleich. Deine Reihenfolge beim Arbeiten darf trotzdem erst Look und dann Feinmatching sein.
Erstelle diese Trees als getrennte Vorlagen. Sie sind nicht der Look selbst, sondern dein aufgeräumter Arbeitsplatz.
Nur das anfassen, was bei diesem einen Bild nicht passt.
Dies ist der kreative Kern. Gleicher RPR-Basislook, dann nur die Stimmung der Szene verändern.
Der Look lebt in den Groups. Timeline bleibt bewusst langweilig.
Minimaler Grain auf der Timeline darf Overlays leicht texturieren. Wird Text sichtbar körnig: reduzieren oder Overlays separat darüber anlegen.
Du musst nicht jeden Clip erst perfekt machen. Aber der kreative Look braucht eine grob stabile technische Grundlage.
„Passt dieser Shot unter meinem fertigen RPR-Look?“ Wenn ja: nichts tun. Wenn nein: erst WB oder HDR Global Exposure prüfen, nicht reflexhaft neue Look-Nodes bauen.
Manuell, aber kontrolliert: Resolve macht keine versteckte Kamerakonvertierung.
Ein Effekt darf nur an einem Ort leben. Das hält Look und Fehlersuche übersichtlich.
Liegt Text oder eine Karte bereits mit dem Bild in einem Compound Clip, kann ein nachträglicher Lens-/Diffusion-Effekt sie nicht davon trennen. Öffne den Compound und lege den Effekt auf den echten Kameraclip — oder verschiebe die Grafik auf eine Spur darüber.
Kein Linear-Node als Pflicht, kein Lum Mix 0 als Pflicht, kein HDR-Zonen-Baukasten pro Clip, kein Flicker und kein Gate Weave als dauerhafte Textur. Diese Werkzeuge bleiben verfügbar, aber sie sind nicht dein Default.