Individuellen Shot angleichen
Imagen bleibt unangetastet. Ergänze nur, was dieser Shot zum Matchen braucht.
Imagen baut die saubere technische Basis. Danach entscheidet die Absicht, auf welcher Resolve-Ebene du arbeitest.
Nach dem Picture Lock geht die Sequenz zu Imagen — ohne kreativen PowerGrade.
Exposure, WB, Kontrast oder Saturation dürfen auf mehreren Ebenen vorkommen — entscheidend ist das Warum.
Imagen bleibt unangetastet. Ergänze nur, was dieser Shot zum Matchen braucht.
Hier formst du die gemeinsame Stimmung: Exposure, WB, Kontrast, Saturation, Color Balance, Schatten und Highlights.
CAMERA DIFFUSION → RPR SPEKTRAFILM → optionaler OUTPUT. Keine einzelnen WB- oder Exposure-Probleme auf Timeline reparieren.
Imagen liefert eine technisch balancierte Sequenz. Du machst sie bewusst kühler und etwas dunkler, reduzierst Saturation, kühlst die Schatten und formst Highlights sowie Kontrast. Imagen war nicht falsch — deine Änderung ist intentional.
Durchgezogen = Standard. Gestrichelt = nur anlegen, wenn du ihn wirklich brauchst. Die Nodes laufen jeweils von oben nach unten.
Imagen bleibt bestehen. Du ergänzt nur Korrekturen für diesen einen Clip.
Diese Nodes wirken gemeinsam auf alle Clips der Szene.
Keine Reparatur einzelner Shots. Hier entsteht die durchgehende RPR-Signatur.
Setze nicht den gesamten Grade auf Gamma 2.4. Die Grade-Nodes arbeiten im tatsächlichen Timeline-/Arbeitsfarbraum. Nur dedizierte WB- oder Exposure-Nodes werden für die Linear-Gain-Technik per Rechtsklick auf Gamma → Linear gesetzt. Resolve wandelt für diesen Node hinein und anschließend wieder zurück.
Quellen: Blackmagic Design · Color Page und offizieller Colorist Guide. Die Linear-Gain-Technik ist eine gezielte Arbeitsmethode; sie ist kein Ersatz für korrektes Color Management.
Die Antwort sollte in wenigen Sekunden klar sein.
Nein → Clip nicht anfassen. Ja → Gehört die Änderung zum einzelnen Bild, zur Szene/Serie oder zum gesamten Film? Das entspricht Clip → Group → Timeline.
„Apply Grade“ kann den vorhandenen Clip-Grade beziehungsweise Node Graph ersetzen und damit die Imagen-Korrektur entfernen.
Die Standardarchitektur ist absichtlich getrennt: Imagen bleibt auf Clip-Level · kreative Szeneninterpretation liegt auf Group Post-Clip · die globale RPR-Identität liegt auf Timeline. Wenn ein vorhandener Node Graph wirklich ergänzt werden muss, ist „Append Node Graph“ die passendere Funktion.
Ein klarer Default. Keine Sammlung konkurrierender Resolve-Methoden.
Schließe den Schnitt ab, bevor Imagen und das eigentliche Grading beginnen.
Imagen balanciert Exposure, Weißabgleich, Shot-to-Shot-Konsistenz sowie Kamera-Matching oder technische Normalisierung, wo passend. Eine geeignete Technical / Conversion LUT darf Teil dieser Entwicklung sein.
Ist das Imagen-Ergebnis gut, berührst du den Clip nicht. Korrigiere hier nur einzelne Shots: zu hell, falscher WB, individuelle Haut, lokaler Masken-Fix oder ein Ausreißer zwischen Nachbarshots.
Gruppiere zusammengehörige Clips. Hier darfst du eine technisch korrekte Szene bewusst kühler, dunkler, weniger gesättigt oder kontrastreicher interpretieren. Das ist kein Imagen-Fehler, sondern deine Absicht.
Setze zuerst das externe Camera-Diffusion-OFX und danach SpektraFilm nahe ans Ende des Timeline-Node-Trees. Alle technischen Transforms, Imagen-/Clip-Korrekturen und der Scene Intent liegen davor.
Kontrolliere Übergänge, Haut, Highlights, Schatten, Szenenbalance und die Stärke des globalen Looks. Erst danach exportieren.
Laut Manual arbeitet SpektraFilm am besten nahe am Ende des Node-Trees: nach Farbmanagement, Input-Transform und fast allen Matching-/Scene-Intent-Korrekturen.
Wenn das externe Camera-Diffusion-Plugin aktiv ist, lasse Camera Diffusion in SpektraFilm aus oder bewusst sehr zurückhaltend. SpektraFilm-Halation und Scanner-Finish sind andere Prozessstufen und dürfen weiterhin verwendet werden.
Diese Reihenfolge folgt Kapitel 6.19 des Manuals und hält jede Entscheidung physikalisch nachvollziehbar.
Film Exposure verändert, wie die Szene auf dem Negativ landet — inklusive Einfluss auf Grain, Halation und spätere Print-Reaktion. Print Exposure timet das bereits entwickelte Negativ heller oder dunkler. Wenn das Negativ stimmt, aber der Print nicht, nimm Print Exposure.
Quelle: offizielles SpektraFilm OFX User Manual, insbesondere Kapitel 1.3, 3.8, 5.1–5.2 und 6.19.
Color Page: Clips auswählen, gruppieren und danach bewusst auf Group Post-Clip arbeiten.
Ist der ausgewählte Clip keiner Group zugeordnet, zeigt Resolve möglicherweise nur Clip und Timeline. Sobald der Clip Teil einer Group ist, stehen Group Pre-Clip und Group Post-Clip zusätzlich zur Verfügung.
Derselbe Regler ist nicht dieselbe Entscheidung. Die Ebene beschreibt deine Absicht.
Keine technische Gleichsetzung — eine Entscheidungshilfe für Fotografen.
Wenn nein: Clip nicht anfassen. Wenn ja: Gehört die Änderung zum Bild → zur Szene/Serie → zum gesamten Film? Das mappt direkt auf Clip → Group → Timeline.
Nützlich für manuelles Grading ohne Imagen. Nicht der empfohlene Standard für Imagen-korrigierte Clips.
Filme in D-Log — nicht D-Log M und nicht D-Log 2. Der bisherige CST-Node 02A funktioniert nur mit D-Log.
Denoise → CST IN → White Balance → Exposure → Density / Saturation → Contrast / Tone Curve → Greens / Radial / Atmosphäre → Look-Schalter → CST OUT → Schärfe bei Bedarf → Grain.
Meist nur 1–2 Effekte gleichzeitig. Wenn Bloom und Halation aktiv sind, Black Mist zurückhaltend dosieren.